Die Schulordnung

der

Wilhelm - Busch - Realschule

Dortmund

 

 

  1. 1.Unsere Schulgemeinschaft

Also lautet der Beschluß:

daß der Mensch was lernen muß.

– Nicht allein das A-B-C

bringt den Menschen in die Höh'.

Wilhelm Busch

 

  • Wissen vermitteln – Werte vermitteln – Sozialen Umgang lernen

Erziehung entsteht im Zusammenspiel zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern. Dabei steht für uns im Vordergrund: Was ist für die Person wichtig? Was ist für die Gesellschaft wichtig?

Wir überlegen zusammen, ob der Weg gut und richtig ist, den man gemeinsam geht. Dazu nehmen wir uns Zeit für Klassengespräche und persönliche Gespräche. Die individuelle Beratung aller Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig.

  • Grenzen setzen, um Sicherheit zu vermitteln

Wir bieten Orientierung, Unterstützung und Begrenzung, weil Grenzen auch Sicherheit geben. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler wachsen lassen und ihnen einen Rahmen geben. Dieser Rahmen besteht aus:

  • gemeinsamen, nachvollziehbaren Regeln, die ihnen Sicherheit im Umgang miteinander bieten (siehe Schulregeln).
  • Regeln, die als Leitfaden für den schulischen Erfolg verstanden werden können.
  • Besprechen von Gesprächsregeln, um für ein gutes Miteinander innerhalb der Klasse zu sorgen, das Verständnis und die Akzeptanz zu erhöhen.
  • Regeln, die wir aktuellen Begebenheiten und gesellschaftlichen Anforderungen anpassen.
  • Respekt und Toleranz: Was du nicht willst, das man dir tu, das füge auch keinem anderen zu!

Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihren Verstand benutzen und ihrem Verstand vertrauen. Dazu gehört, dass sie ihren Selbstwert kennen, aber auch andere Menschen so akzeptieren, wie sie sind.

  • Vorbild sein

Erziehung muss vorgelebt werden! Wir sollten andere so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Wilhelm-Busch-Realschule leben einen toleranten und respektvollen Umgang vor und haben eine Vorbildfunktion. Alles, was wir von den Schülerinnen und Schülern erwarten, müssen die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit uns erleben können.

  • Gemeinsam lachen

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen gern in unsere Schule gehen. Dazu gehört, dass wir gemeinsam Spaß haben und über uns lachen können. Das A und O dafür ist das gegenseitige Vertrauen und die Sicherheit, dass wir uns aufeinander verlassen können.

 

  1. 1.Eltern-Engagement

Die Eltern

  • sind Teil der Schulgemeinschaft.
  • tragen dafür Sorge, dass Respekt und Verzicht auf Gewaltdrohungen auch zuhause gelten.
  • lassen sich jeden Tag das Schulbegleitheft zeigen.

Darüber hinaus wünschen wir uns sehr, dass die Eltern

ihre Erziehungsverantwortung gegenüber ihren Kindern voll wahrnehmen und aktiv an ihrem Schulleben mitwirken (z.B. Besuch der Elternabende, Unterstützung des Fördervereins usw.), sich vertrauensvoll an den Klassenlehrer als Ansprechpartner wenden.

3. Unterrichts- und Pausenzeiten

1. Stunde                                                                    8:00 –  8:45 Uhr

2. Stunde                                                                    8:50 –  9:35 Uhr

1. große Pause (20 Minuten)

3. Stunde                                                                    9:55 – 10:40 Uhr

4. Stunde                                                                  10:45 – 11:30 Uhr

2. große Pause (15 Minuten)

5. Stunde                                                                  11.45 – 12:30 Uhr

6. Stunde                                                                  12:35 – 13:20 Uhr

 

Mittagspause                                                             13:20 – 14:00 Uhr

 

7. Stunde                                                                  14:00 – 14:45 Uhr

8. Stunde                                                                  14:50 – 15:35 Uhr

 

4. Verhalten in der Schule

4.1 Schulregeln

4.1.1 Schulleben

  1. Alle haben das Recht auf ungestörten Unterricht.
  2. Alle haben die Pflicht, zu einem störungsfreien Unterricht beizutragen.
  3. Wir grüßen uns und gehen höflich und respektvoll miteinander um.
  4. Wir grenzen niemanden aus (Mobbing, Cyber-Mobbing).
  5. Wir befolgen die Gesprächsregeln:
  • die Meinung der anderen zu akzeptieren.
  • die anderen nicht zu unterbrechen.
  • auf die Redebeiträge der anderen einzugehen.
  • den anderen Mut zu machen.

4.2 Unterricht

  • Wir erscheinen pünktlich zum Unterricht. 
  • Die Unterlagen für die jeweilige Unterrichtsstunde sind vorbereitet und liegen bereit.
  • Während des Unterrichts wird nicht gegessen.
  • Das Trinken kann nach Rücksprache mit der jeweiligen Lehrperson gestattet werden. In den Fachräumen ist das Trinken verboten.
  • Störungen des Unterrichts wie Unterhaltungen, „In-die-Klasse-Rufen“, Umherlaufen o.Ä. beeinträchtigen das gemeinsame Lernen.
  • Das Verlassen des Klassenraumes während des Unterrichts ist nur in Ausnahmefällen mit Erlaubnis des Lehrers /der Lehrerin möglich.
  • Die Lehrkraft beendet den Unterricht.

 

4.3 Verhalten auf dem Schulgelände

Das Schulgelände darf während der Schulzeit nicht verlassen werden. Zum Schulgelände gehören das Schulgebäude, der Schulhof und das Außengelände hinter der Schule (siehe Plan). Der Parkplatz gehört nicht zum Pausengelände.

 

4.4 Verhalten vor dem Unterricht

Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Nach dem ersten Klingeln, um 7.55 Uhr, betreten die Schülerinnen und Schüler rücksichtsvoll das Gebäude und begeben sich unverzüglich in die Klassenräume, zu den Fachräumen oder zu den mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern vereinbarten Treffpunkten.

Bei ungünstiger Witterung können sich die Schülerinnen und Schüler bereits ab 7.45 Uhr im Pädagogischen Zentrum (PZ) aufhalten.

Auch bei späterem Unterrichtsbeginn können sich die Schülerinnen und Schüler im PZ aufhalten. Dies ist jedoch nur gestattet, wenn der Unterricht in den umliegenden Fachräumen nicht gestört wird.

Die fünften und sechsten Klassen warten vor der ersten, dritten und fünften Stunde im PZ auf die Lehrkraft.

4.5 Verhalten in der Pause

  • Wir begeben uns zügig auf das Pausengelände.
  • Wir drängeln nicht, schubsen nicht und gehen auf direktem Weg in die Pause.
  • Die Lehrkraft verlässt in der Regel zuletzt den Raum.
  • Wir verlassen nicht das Schulgelände.
  • Bei Regen und Schnee können wir im PZ bleiben (Klingelzeichen beachten).
  • Im PZ sind Herumrennen, Schreien und Ballspielen verboten.
  • Müll gehört in den Mülleimer.
  • In der Pause werden nur die Seiteneingänge benutzt, nicht der Weg durch die Milchbar oder den Haupteingang.
  • In den Pausen organisieren die achten Klassen den Toilettendienst. Dabei achten sie auch darauf, dass die Toiletten nicht als Aufenthaltsräume genutzt werden.

Das Anstellen vor der Milchbar muss ruhig und ohne Drängeln erfolgen.

Die Schülerinnen und Schüler können in den Pausen das Angebot von Max und Moritz nutzen (neben dem Sanitätsraum, außer in den Regenpausen), sowie die Schülerbücherei besuchen (montags, mittwochs und freitags in der 1. große Pause).

4.6 Verhalten nach dem Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler stellen die Stühle hoch, schließen die Fenster und räumen ihren Platz auf. Sie verlassen den Raum in einem sauberen Zustand, bei größerer Verschmutzung wird mit einem Besen durchgefegt. Die sechsten Klassen übernehmen nach dem Unterricht den PZ-Dienst.

Nach Unterrichtsschluss gehen die Schülerinnen und Schüler in die Betreuung bzw. nach Hause.

 

5. Was sonst noch wichtig ist

5.1 Angemessene Kleidung

Es ist untersagt, im Schulgebäude Mützen, Kappen usw. zu tragen.

Die Kleidung darf nicht zu freizügig sein. Bei nicht angemessener Kleidung wird die Schülerin oder der Schüler zum Umziehen nach Hause geschickt.

Die von den Sportlehrerinnen und -lehrern vorgegebenen Bekleidungsregeln sind einzuhalten.

5.2 Handys, Smartphones, elektronische Medien

  • müssen während der Schulzeit in der Regel ausgeschaltet sein.
  • sollen nicht sichtbar aufbewahrt werden.
  • dürfen auch in der Pause nicht benutzt werden.
  • sind bei Klassenarbeiten, Tests und der ZP verboten und werden eingesammelt.

Die Nutzung bei Ausflügen und Klassenfahrten regelt die begleitende Lehrkraft.

Im Ausnahmefall kann eine Lehrperson die Handynutzung genehmigen.

Die Verletzung von Persönlichkeitsrechten auf dem Schulgelände ist untersagt.

Das Verhalten in WhatsApp-Gruppen (oder anderen Social Media) ist fair, freundlich und respektvoll und darf keinen negativen Einfluss auf die Schulgemeinschaft haben.

 

5.3 Verbote

Es herrscht absolutes Rauch-, Alkohol- und Rauschmittelverbot

Das Mitbringen von Waffen jeglicher Art ist absolut verboten.

  • Während der Schulzeit bleibt das Handy ausgeschaltet in der Schultasche.
  • Mützen, Kappen und Kapuzen werden vor dem Betreten des Schulgebäudes abgelegt, Jacken werden vor Unterrichtsbeginn abgesetzt.
  • Kaugummis sind auf dem gesamten Schulgelände verboten.
  • Schulfremde Personen auf dem Schulgelände sind der Pausenaufsicht bzw. im Sekretariat zu melden.

 

6.Regelung bei Krankheit und Fehlzeiten

  • Ab 7:30 Uhr des ersten Fehltages benachrichtigen die Erziehungsberechtigten telefonisch die Schule bzw. die/den Klassenlehrer/in.
  • Bei Wiedererscheinen nach einem oder zwei Fehltagen legen die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine schriftliche Entschuldigung durch die Erziehungsberechtigten (z.B. wegen Krankheit) vor.
  • Ab dem vierten Krankheitstag wird ein ärztliches Attest vorgelegt.
  • Bei Fehlen direkt vor und nach den Ferien muss ein Attest abgegeben werden.
  • Bei Fehlen während Klassenarbeiten oder sonstigen schriftlichen Leistungsüberprüfungen muss der Schüler/die Schülerin damit rechnen, diese am ersten Tag der Rückkehr nachzuholen.

Erkrankt eine Schülerin oder ein Schüler während der Unterrichtszeit, wird ein Entlasszettel ausgefüllt und von einer Lehrkraft unterschrieben. Fehlt eine Schülerin oder ein Schüler bei einer Klassenarbeit, muss auf Verlangen eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden.


Die fehlenden Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, selbständig das versäumte Unterrichtspensum nachzuarbeiten.


7.Verhalten bei Feuer- und Amokübungen


Feuer- und Amokübungen werden regelmäßig durchgeführt. Die Regeln für das Verhalten bei Feuer- oder Amokalarm hängen in jedem Klassenraum aus.

 

8. Besprechung derSchulordnung

Die Schulordnung wird in jedem Schuljahr mit der Klasse und der Klassenpflegschaft besprochen.

Am 28.09.2016 von der Schulkonferenz verabschiedet.

 

9. Kenntnisnahme

Hiermit bestätigen wir die Kenntnisnahme der Schulordnung:

 

Unterschrift der Eltern / Erziehungsberechtigten

 

Unterschrift der Schülerin/des Schülers

 

10. Anschrift

Wilhelm-Busch-Realschule

Höfkerstr.  7

44149  Dortmund

Tel.: +49 231 477 898 60 (Sekretariat)

Fax: +49 231 477 898 89

E-Mail: 162899@schule.nrw.de

Homepage: http://www.wbr-do.de

 

10.1 Ansprechpartner

Schulleiter                                                    Carl Kuhmann

  1. Stellvertreterin                                    Simone Linnewerth
  2. Stellvertreter                                       Dirk Heidemeyer

Sekretariat                                                    Iris Wolniewicz

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 07:30 bis 12:00 Uhr

Schulsozialarbeiter                                         Rolf Thielmann

Schulseelsorgerin                                           Iris Lage

Schulhausmeister                                           Karl-Heinz Harkort

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag ab 07:30 Uhr

Betreuungskraft                                             Frau Hoff

(Toilettenschlüssel, Vorbereitung

es Entlassungszettels in der 1.- 4. Std.)